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Der Keller hat nun ein Dach

Eine Woche später als gedacht, hat der Keller nun seine Abdeckung erhalten.
Morgens in aller Frühe kam der Kran, etwas später der Laster mit den Deckenplatten. Diese hat der Prüfstatiker
abgenommen. Auf die Deckenelemente (Filigrandecke) kam nachmittags der Beton. Doch bevor der Beton gegossen wurde, wurde wieder Eisen verlegt. Herr Prochnow hat vom Ringerder im Erdreich gleich noch zwei Verbindungen nach oben gelegt, um diese in den HWR zu führen.
Pünktlich um 15 Uhr kam der Beton für die Kellerdecke. Zwei Betonautos und eine Stunde später ist die Kellerdecke drauf.

Jetzt soll es kommende Woche mit der „Außenhaut“ vom Keller weiter gehen, damit dann zugeschüttet werden kann.

Die richtige Erdung

Gut, dass wir eine familiäre Bauüberwachung haben: Nach Durchsicht von aktuellen DIN-Vorschriften sind wir dank Reiners Hilfe zum Schluss gekommen, dass der verlegte Fundamenterder bei einer schwarzen Wanne mit darunterliegender Dämmung und fehlenden Erdkontaktes wirkungslos ist. Eine Messung des Elektrikers Herr Prochnow am 31.08. ergab in der Tat einen zu hohen Erdungswiderstand. Was also tun?

Nach einem Hinweis an Schilf/Bölck lag einen Tag später ein Ringerder aus Edelstahl gemäß Vorschrift um den Keller. Durch die Einbringung des Ringerders rund um die Fundamentplatte, welcher im direkten Erdkontakt mit dem umgebenden Erdreich steht, ist das Problem beseitigt. Die Einführung der Anschlussfahne in das Gebäude soll nun auf der Deckenplatte der Kellerdecke erfolgen.

Gut, dass es jetzt noch aufgefallen ist, wo der Keller noch nicht zugeschüttet ist. Da wurde sehr schnell reagiert, jetzt ist alles bestens. Dennoch hätte das eigentlich gar nicht erst zum Problem werden dürfen, sondern der Ringerder bei schwarzer Wanne mit unter der Bodenplatte liegender Perimeterdämmung Standard sein.

Wo ist die Kellerdecke?

Noch immer keine Kellerdecke

Eigentlich sollte gestern die Kellerdecke aus Beton gegossen werden. Heute war aber außer ein paar Ständern für die Filigrandecke nichts von einer Decke zu sehen. Stattdessen wurden die Außenwände mit einer Bitumendickbeschichtung überzogen. Wann die Kellerdecke kommt wissen wir leider nicht…und darüber sind die Bauherren not amused…

Erste Elektroplanung

Gestern haben wir uns mit dem Elektriker Herr Prochnow getroffen, um eine erste Planung für Licht, Steckdosen, Schalter, TV, LAN, Telefon usw. durchzusprechen. Es hat geschlagene 6 Stunden gedauert. Dafür sind im Plan jetzt viele verschiedene Symbole in allen erdenklichen Ecken des Hauses 😉

Heute haben wir uns dann Lampen und nochmal Fliesen in Bau- und Fliesenmärkten angesehen. Letzte Woche haben wir uns auf einer anderen Baustelle mal die Lüftungsanlage im Bau angesehen und uns für eine LAS-Schornstein (Typ Erutec F-LAS) entschieden, um die Zuluft nicht durch den Keller führen zu müssen.

Jetzt ist erstmal kurze Atempause. Wir haben noch keine Info, wann es auf der Baustelle mit der Kellerdecke weitergeht.

Wer die Wahl hat …

In den letzten beiden Wochen haben wir uns intensiv mit der Auswahl eines Kaminofens beschäftigt. Nun man könnte sagen, das hat ja noch Zeit. Dem ist aber mitnichten so. Um später unnötige Bohrungen zu vermeiden, sollte die Höhe des Rauchrohranschlusses und Örtlichkeit der Zuluft möglichst vor Beginn der Arbeiten am Schornstein und im EG feststehen. Um es vorwegzunehmen: Wir konnten uns noch nicht entscheiden.
Insgesamt haben wir vier Kaminstudios abgegrast – und unterschiedliche, gar konträre Meinungen zu den Themen Luft-Abgas-Schornstein, Verbrennungsrohr mit Sperrklappe und Lüftung-Lüftung-Kombination erhalten. Was soll der Bauherr nun machen? Naja, wir haben den Schornsteinfeger in Spiel gebracht. Mal abwarten, was er meint – insbesondere zum Thema Lüftungsanlage und Kaminofen. Eine erste Rücksprache ergab, dass es mit der Pluggit-Anlage und einem raumluftunabhängigen Kamin keine Probleme geben sollte. Beim Kaminofentyp schränkt sich die Auswahl daher auf einen raumluftunabhängigen, runden Kaminofen mit großer Sichtschreibe ein. Dann haben wir sowohl vom Essbereich als auch von der Wohnzimmercouch etwas vom Feuer. Immerhin eine Richtung und durch das nicht unendliche Budget auch schon fast eine Entscheidung, aber nur fast…

Und weil es am Wochenende von oben viel schüttete und an Freiluft-Aktivitäten nicht zu denken war, haben wir uns in Fliesenausstellungen herumgetrieben. Aus der schier unendlichen Auswahl konnten wir immerhin schon einmal unsere Geschmacksvorstellungen für Bodenfliesen im Wohnzimmer und Badfliesen mit den verfügbaren Designvarianten in Übereinstimmung bringen.

Auf dem Grundstück stand der Keller nach den heftigen Schauern ca. zwei Zentimeter unter Wasser, was uns aber nicht davon abhielt, zum ersten Mal selbst unseren Keller zu durchschreiten.