Archiv der Kategorie: Haus

Entscheidung zum Ofen

Olsberg Palena Compact

Die Entscheidung für einen Kaminofen ist gefallen. Wir haben nun bei einem Berliner Kaminbauer das Modell „Palena Compact“ von Olsberg bestellt. Dieser soll dicht und raumluftunabhängig sein (die Zertifizierung des Deutsches Institut für Bautechnik läuft aber noch).
Die Abluft wird nach hinten in Höhe von ca. 1,08m ausgeführt, so dass man kein nach oben stehendes Rohr hat. Die Zuluft wird ebenfalls hinten, im unteren Bereich, in unserem Fall vom LAS-Schornstein, zugeführt. Der Kaminofen wird im Wohnbereich stehen und im 45°-Winkel an den Schornstein angeschlossen.

Decke, die Zweite

So, nun endlich der Eintrag zur Decke für das Erdgeschoss. Pünktlich um 7 Uhr kamen am letzten Donnerstag die Filigrandeckenplatten sowie die Betonplatte für den Balkon. Vier Mann von Steinke Bau haben die Deckenplatten punktgenau wie Puzzleteile mit Hilfe des Kranführers gesetzt. Über den Wohnzimmer-/Küchenbereich wurde der bereitliegende Stahlträger eingearbeitet. Zuletzt wurde die Balkonplatte auf die Ständer sowie die Säule abgesetzt. Anschließend war beim Anbringen des Bewehrungsstahls sowie der Schalung fleißig Handarbeit angesagt, damit bis zum Nachmittag alles rechtzeitig fertig wird. Um 15 Uhr kam dann der Beton. Hier die Bilder des Tages:

EG fertig gemauert, Balkonsäule

Auf der Baustelle nicht viel Neues: am Montag wurden die Maurerarbeiten der Innenwände im EG abgeschlossen. Draußen wurde die Säule für den Balkon in einer so genannten Monotub-Schalung aufgestellt. Die Haupteigenschaften dieser Schalung aus recycelter, wasserfester Kartonage  sind die hohe mechanische Festigkeit und die Undurchläßigkeit. Die Schalung kann zum Schutz bis zum Bauende erhalten bleiben und wird per Reißleine entfernt. Drei weitere neue Bilder sind im Beitrag zuvor am Ende der Galerie zu sehen. Am Donnerstag kommt dann die Erdgeschoss-Decke.

Nebenbei haben wir den Meldebogen für die Berufsgenossenschaft Bau ausgefüllt. Die interessieren sich für nicht gewerbliche Arbeiten aller Helfer, für welche man dann einen Versicherungsbetrag zahlen muss. Der Bauherr wird demnach zum Unternehmer nicht gewerbsmäßiger Bauarbeiten, er selbst ist für seine Arbeitsleistungen aber nicht versichert.

Laut Bausauskunft online ist bei der Bauaufsicht auch die Einmessungsbescheinigung des Vermessers eingegangen. Wir hatten unsere Kopie schon erhalten – das Haus steht tatsächlich dort, wo es geplant wurde. 😉

Der Keller ist zu, das Haus wächst

Am Montag dieser Woche wurde bei Regenwetter der Keller verfüllt – nun ja, immerhin war es durch den vielen Regen kein Pudersand. An den Kellerlichtschächten wurden kleine Abflussrohre befestigt, so dass das Wasser vom Haus weg geleitet wird. Offen geblieben ist der Bereich vor dem HWR, da hier am Dienstag schon Elektro/Telefon in das Haus gelegt wurden. In der nachfolgenden Galerie gibt es auch ein paar Bilder aus dem Keller.

Gestern Abend trafen wir uns mit Herrn Matzke, um die Ausstattung der Bäder und Kleinigkeiten bezüglich Lüftung und Heizung zu besprechen. Der Heizkreisverteiler im Keller wurde dabei vom HWR in den Kellervorraum umgeplant. Da wir für die Bäder im Vorfeld schon recht genau wussten, welche Waschtische, Toilettenbecken, Badewanne und Dusche es sein sollten, hat der Termin insgesamt nur zwei Stunden gedauert. Danach war noch Zeit, um im Hellen eine Blick auf die Arbeiten auf der Baustelle zu werfen.
Seit gestern sind die Maurer von Fa. Steinke zu dritt dabei, das Erdgeschoss zu errichten. Die Außenwände entstehen aus Porenbeton, die Innenwände aus Kalksandstein. Am Abend stand schon ein Großteil der Außenwände – sehr schön, die Konturen wachsen zu sehen. Im Gästebad und Arbeitszimmer müssen jedoch wieder Steine aus der unteren Reihe herausgesägt werden – hier wurden die bodentiefen Fenster nicht bedacht. Und da zumindest ein Teil des weißen Sandes wieder an ursprünglicher Stelle um den Keller liegt, wirkt das Grundstück auch schon wieder größer.

Putzig

Heute war Tag der Eigenleistung: Die Kellerwände des HWR, die aufgrund der anstehenden Geräteinstallationen später nicht mehr so gut zu erreichen sind, wurden geputzt. Und das in klassischer Handarbeit ohne Technik. “Vorputzer” Reiner hat die Wände glatt gezogen als wären es Wohnzimmerwände. Besser können es gelernte Maurer vermutlich auch nicht. Tagesfazit: Ziel erreicht, der Elektrokasten kann kommen.

Zwischendurch waren noch kurz die Maler da, um einige Beanstandungen und Spalte an der Außendämmung zu beseitigen. Nun kann der Bagger am Montag wieder Erdmassen an ihre ursprüngliche Stelle befördern, bevor die Maurer am Dienstag mit dem Erdgeschoss anfangen.

Der Keller hat es warm

Die Malermeister haben damit begonnen, die Kellerdämmung anzubringen. Zunächst war nur der Kleber da, dann konnte aber mit reichlich Dämmmaterial noch losgelegt werden. Abends war dann etwas mehr als eine Wand fertig.

[Update 17.09.2010]: Nach dem zweiten Tag waren alle großen Flächen fertig. Am dritten Tag wurden die Restarbeiten erledigt, Ritzen mit Schaum zugeklebt und im Bereiche der Lichtschächte Armierungsmörtel aufgezogen. Zwischendurch gab es aufgrund von Regenschauern immer mal kleine Unterbrechungen.