Die Fassade wurde nun doch erst im hellen Rot geputzt, um dann später mit dem richtigen Dunkelrot überzustreichen. Die Südseite ist schon dunkelrot gestrichen, der Rest folgt kommende Woche.
Die Dachdecker haben die Fallrohre angebracht und die noch fehlende Reihe Dachsteine gelegt, da die Arbeiten am südlichen Teil der Fassade abgeschlossen sind und der „Weg“ auf dem Dach nicht mehr benötigt wird.
Die Bereiche um die Lichtschächte wurden ausgeklinkt, so dass diese nun passen sollten.
Wir haben die Decken und Wände im Keller geschliffen und teilweise schon weiß gestrichen. Ebenso wurden die Fensterbänke für die vier Kellerfenster eingesetzt und die erste Deckenlampe im Abstellraum hängt auch schon.
Rot und RotBlick von StraßeKellerlichtschachtFallrohrAbstellraum
Wir haben ein paar Tage frei und konnten daher heute schon die erste fertig verputzte Außenwand in Augenschein nehmen. Der erste Probeanstrich auf einer Styroporplatte hat uns nicht so überzeugt. Wir wollten exakt die Farben Gelb und Rot des Musterhauses, daher hat der Malerchef die Farbe mit einem Scanner eingescannt und danach bestellt. Das Gelb ist schön, aber die Putzgrundierung für den roten Teil der Fassade, die schon letzte Woche angebracht wurde, sieht deutlich heller als der Wunschfarbton aus. Okay dachten wir, der Putz hat vielleicht die endgültige, gewünschte Farbe. Heute nun die Erkenntnis, dass auch der Rotton des Putzes heller ist als gewünscht. Wir sind extra mit einem Farbklecks heute Nachmittag noch mal zum Musterhaus gefahren, um zu vergleichen.
Farbe vor dem PutzenEher OrangeGelb ist okayFalsche Farbe
Und vor Ort ganz klar die Erkenntnis: das kräftige Rot des Vorbildes ist viel schöner. Also haben wir dem Glauben an den Farbscanner abgeschworen und Frau Bölck angerufen, die sich sofort in die Spur begab. Der Rückruf dauerte nicht lange: der Malerchef konnte sich das nicht erklären und wollte sich die Sache persönlich ansehen kommen. Zurück an unserem Haus, kamen dann abends die Malerjungs vorbei, um einen Blick auf die weiteren noch bereit stehenden Putzfarbeimer zu werfen. Und nun des Rätsels Lösung: Lediglich zwei der ca. 20 Eimer beinhalteten den korrekten Rotton. Die anderen (mit denen die Maler angefangen hatten) hatten statt Farbton 24.18.24 die 24.18.18. Hier wurde für den Putz die gleiche Farbe wie für die Grundierung angemischt. Also wurden die falschen Eimer ins Malerauto eingeladen, um diese gleich morgen früh umzutauschen, damit es weiter gehen kann. Und wieder einmal: Am Ende wird alles gut…
Apropos: Auch das Thema Bodenfliesen für Wohnzimmer und Küche nahm ein gutes Ende. Nachdem sogar der Fliesenleger Herr Schlegel uns über Frau Bölck eine Musterfliesen mit ähnlicher Optik hat zukommen lassen, mussten wir feststellen, dass es keine Alternative zu unserem Wunschmodell gibt. Also wollten wir Frau Bölck schon anrufen und mitteilen, dass wir statt schlechter Alternative lieber warten. Doch überraschenderweise rief der Fliesenhandel Atala am letzten Mittwoch an, um sich für das Missverständnis zu entschuldigen. Die Fliesen sind nun doch lieferbar und sollen zum 11.4. – also rechtzeitig – geliefert werden. Wir freuen uns darauf, sie endlich in unserem Wohnzimmer zu sehen. Das „Missverständnis“ bleibt uns trotzdem unerklärlich – entweder sind Fliesen lieferbar oder nicht.
Das Haus trocknet erfreulicherweise auch ohne Bautrocker mit der Heizung und durch regelmäßige Lüftung gut aus. Deckenbereiche im Obergeschoss und Stellen im Keller sind noch feucht.
Gestern wurden die Arbeiten der Maler an der Aussenfassade begutachtet. Fazit: Nacharbeiten! Bei Sonnenschein waren deutliche Unebenheiten im Armierungsputz zu sehen, so dass auch Frau Bölck leicht davon zu überzeugen war, dass die Maler hier nochmal drüber müssen. Auch im Innenbereich ist es Aufgabe der Maler, die ein oder andere Unebenheit auszugleichen. Ebenso wurde über eine Lösung zum Anbringen der Kellerlichtschächte diskutiert – nach jetzigem Stand sind sich Lichtschacht und Dämmung im Sockelbereich im Weg. Also muss hier die Dämmung in diesem Bereich ausgeklinkt werden.
Die Trockenbauer haben Anfang der Woche die Decken im OG beplankt und die Vorwände in den Bädern, Lüftung und Leitungswege verkleidet. Im Wohnzimmer wurde die gewünschte Miniwand für das geplante Ablagefach hinter dem Schornstein gestellt. Mit ein paar Einlegeböden hat man hier Platz für CDs und sonstiges.
Ein Blick von Susann in die bereitstehende Badewanne am letzten Wochenende war Gold wert: Es war zwar vom Namen COSIMA her die richtige, von der Form aber die falsche Wanne. Montag angerufen und Dienstag wurde die Körperformwanne in die richtige Mittelablaufwanne getauscht. Die Klempner wollten heute Dusche und Wanne fertig montieren.
Kommende Woche sollen die Zimmerer die Dachunterschläge vollenden und die Putzer nehmen sich der dann hoffentlich ebenen Fassade an. Wenn diese fertig ist, kann auch die Rüstung verschwinden.
Seit dieser Woche muss man nun im Haus nicht mehr frieren: Die Heizung und die Solarkollektoren wurden geliefert. Nachdem Montag der Gaszähler eingebaut wurde, konnte Dienstag gleich die Heizung angeschlossen werden und läuft nun im „Estrichprogramm“, um das Haus zu trocknen.
Mangels fehlenden Abwasseranschlusses muss sich das Restwasser aus der Heizung erst mal mit einen Bottich benügen, der täglich geleert werden muss.
Ebenso wurde die Hebeanlage im Keller installiert und die Lüftung mit Rohren für das anfallende Kondenswasser „verkabelt“. Heute wurden auf dem Dach auch die Solarkollektoren zur Warmwasseraufbereitung aufgebaut.
Die Maler sind dabei, außen die Armierung für den Putz anzubringen und waren heute bei der dritten von vier Wänden.
Die nächsten Termine für Trockenbau, Fliesenleger (mit dem wir letzten Samstag die genauen Absprachen getroffen haben) stehen fest – die Anzahl der ausstehenden Gewerke wird immer übersichtlicher 😉