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Zum Abschluss…

Nach gut vier Monaten Wohnen im Haus, hier ein Artikel, was in der Zwischenzeit so passiert ist. Zunächst müssen wir sagen, dass wir den Hausbau bisher nie bereut haben und rundum zufrieden sind. Mittlerweile haben wir uns auch gut eingelebt.

Folgende Dinge wurden zwischenzeitlich erledigt:

– Anschluss Regenentwässerung an Zisterne
– Recycling aufbringen im Terrassen- und Eingangsbereich
– Eingangspodest mit Granitstein beklebt
– Restfliesenarbeiten im Keller
– Sandberg zum großen Teil abgebaut und verteilt (dabei Massen an Steinen ausgesiebt und entsorgt)
– Rasen gesät, so dass nun Gartenteilflächen vor Grün strotzen
– Lüftung in Betrieb genommen
– Abnahme Kaminofen und Heizung durch Schornsteinfeger
– diverse Möbel aufgebaut
– alle Lampen ausgesucht und angebaut
– Restarbeiten wie Austausch einer Bodenfliese, Leiste als Verkleidung an der Treppe, Fenstertausch

Am vergangenen Wochenende haben Susann und Gerd Brombeeren und Himbeeren gepflanzt. In dieser Woche wurde noch endlich die Lüftung in Betrieb genommen, gerade rechtzeitig zum Kälteeinbruch. Die Luftfeuchte im Haus liegt nun auch ohne Fensteröffnen unter 60% und durch den integrierten Wärmetauscher sollen auch Heizkosten gespart werden. Der Schornsteinfeger konnte daraufhin auch die Heizung und den Kaminofen abnehmen. Auch hier gibt es jetzt kein Bedenken mehr im Zusammenspiel Lüftung und Kaminofen. Damit ist das hoffentlich letzte Formular, welches die Bauaufsicht noch einfordert, auch ausgefüllt. Hier nun einige Bilder – dabei auch einfach einige Ansichten in den Teltower Himmel, den wir nun genießen.

Mittlerweile wird hinter uns ebenfalls gebaut. Unsere Nachbarn bauen nun auch mit Schilf/Bölck, so dass einige Erinnerungen an den Stand bei uns vor einem Jahr wach werden. Wir widmen uns nun anderen Projekten (auch wenn noch einige Sachen zu tun sind), das Thema Hausbau ist hiermit in diesem Blog abgeschlossen. Vielen Dank an alle Beteiligten sowie die Leser für die Unterstützung und hilfreichen Hinweise.

Leitungen über Leitungen [Update]

In Bangkok verlaufen die Straßen übereinander – gleiches gilt für die diversen Leitungen im Fußboden in unserem Haus. Nun sind auch die Lüftungs- und Wasserleitungen verlegt worden. Drumherum wieder Dämmung, so dass sich ein richtiges Straßensystem gebildet hat. In einigen Räumen waren auch schon die Klemmschienen für die Heizungsrohre am Boden fixiert.

Weiteres im Kurzdurchlauf:

  • Lüftung im Keller wurde mangels Platz und notwendiger Biegungen an anderer Wand als geplant montiert, aber okay. Lüftungsleitungen im Haus sind komplett.
  • Neue Kernbohrung vom Keller ins EG für Heizung/Wasser notwendig, dabei Träger in Decke angebohrt – Problem für Statik ist noch in Klärung.
  • In der Küche liegt lediglich ein Kaltwasseranschluss mit nicht entkalktem Wasser. Für den Geschirrspüler muss noch eine weitere Leitung, die sich aus der Entkalkungsanlage speist, verlegt werden.
  • Sonstige Wasserleitungen sowie Heizungsleitungen zu den Verteilern komplett
  • Montageelemente WC/Waschbecken sowie Vorwand Dusche im Bad oben vorhanden

Freitag soll der Rest fertig sein, so dass der Estrich kommen kann.

[Update 27.02.2011:] Zum Wochenende waren auch die Heizungsleitungen im kompletten Haus verlegt. Das oben genannte Statikproblem durch die Kernbohrung ist nach Inaugenscheinnahme durch den Statiker wohl keines, da der Träger nur „angekratzt“ wurde. Der zusätzliche Wasseranschluss für den Geschirrspüler wurde einen Tag nach Meldung auch verlegt. Beim HKV im Keller fehlt noch der Dämmstreifen, bevor Dienstag der Estrich kommen soll.
Die Wandabmauerung der Dusche im Bad lässt nach derzeitigem Stand keinen Platz für die geplante Aussparung. Hier sollte eigentlich neben der Armatur eine Aussparung von 30×40 cm entstehen, die zu Ablage für Duschgel, Haarwäsche etc. genutzt werden soll. Vielleicht ist der derzeitige Stand aber nur provisorisch.

Alle hinzugekommenen, neuen Bilder sind im Beitrag vom 20.02. zusammengefasst.

 

Wer die Wahl hat …

In den letzten beiden Wochen haben wir uns intensiv mit der Auswahl eines Kaminofens beschäftigt. Nun man könnte sagen, das hat ja noch Zeit. Dem ist aber mitnichten so. Um später unnötige Bohrungen zu vermeiden, sollte die Höhe des Rauchrohranschlusses und Örtlichkeit der Zuluft möglichst vor Beginn der Arbeiten am Schornstein und im EG feststehen. Um es vorwegzunehmen: Wir konnten uns noch nicht entscheiden.
Insgesamt haben wir vier Kaminstudios abgegrast – und unterschiedliche, gar konträre Meinungen zu den Themen Luft-Abgas-Schornstein, Verbrennungsrohr mit Sperrklappe und Lüftung-Lüftung-Kombination erhalten. Was soll der Bauherr nun machen? Naja, wir haben den Schornsteinfeger in Spiel gebracht. Mal abwarten, was er meint – insbesondere zum Thema Lüftungsanlage und Kaminofen. Eine erste Rücksprache ergab, dass es mit der Pluggit-Anlage und einem raumluftunabhängigen Kamin keine Probleme geben sollte. Beim Kaminofentyp schränkt sich die Auswahl daher auf einen raumluftunabhängigen, runden Kaminofen mit großer Sichtschreibe ein. Dann haben wir sowohl vom Essbereich als auch von der Wohnzimmercouch etwas vom Feuer. Immerhin eine Richtung und durch das nicht unendliche Budget auch schon fast eine Entscheidung, aber nur fast…

Und weil es am Wochenende von oben viel schüttete und an Freiluft-Aktivitäten nicht zu denken war, haben wir uns in Fliesenausstellungen herumgetrieben. Aus der schier unendlichen Auswahl konnten wir immerhin schon einmal unsere Geschmacksvorstellungen für Bodenfliesen im Wohnzimmer und Badfliesen mit den verfügbaren Designvarianten in Übereinstimmung bringen.

Auf dem Grundstück stand der Keller nach den heftigen Schauern ca. zwei Zentimeter unter Wasser, was uns aber nicht davon abhielt, zum ersten Mal selbst unseren Keller zu durchschreiten.

Die Bodenplatte ist fertig

Mit einer kleinen Verzögerung gingen die Arbeiten für die Bodenplatte los: Zuerst wurde die Fläche der Bodenplatte mit Styrodur-Platten ausgelegt, dann die Schalung vorbereitet. Dann ging es Schlag auf Schlag – drei LKW-Ladungen Beton wurden vom TBR in fliegendem Wechsel angefahren und damit die Platte gegossen.
Nun hat die Platte erst mal Zeit ihre Festigkeit zu bekommen, d.h. vorerst Ruhe auf der Baustelle.

Unterdessen haben wir uns nun nach langer Überlegung für den Einbau einer zentralen Lüftungsanlage von Pluggit entschlossen. Frau Bölck muss also auch diese noch planen. Bei unserem Besuch im Musterhaus hat Stefan dann gleich noch den Netzwerkdrucker für die beiden Firmeninhaber eingerichtet. Im Gegenzug gibt’s dafür auch das schicke Balkongeländer von Schilf & Bölck. 😉