Medien auf dem Grundstück, Baustrom

Diese Woche wurden Elektro, Telefon und Gasleitung von der Straße aus in die Zufahrt verlegt. Gas, Wasser, Abwasser, Elektro, Telefon und Reserve wurden weiter bis 2 m auf unser Grundstück verlegt, damit die Zufahrt nun wieder verschlossen werden kann.

Gas, Elektro und Telefon wurden straßenseitig auch gleich angeschlossen. Auf unserem Grundstück wurde vom Elektriker Prochnow auch gleich der Baustromkasten installiert und von E.ON edis der Zähler eingebaut. Damit haben wir nun unseren eigenen Strom.

Mediengraben, Überraschungen

In der letzten Woche wurde von Firma ATE der Mediengraben erstellt. Dabei wurde vom hinteren Grundstück unserer Nachbarn nach vorn zur Straße zunächst der Oberboden abgetragen und ein Schacht ausgebaggert. Der Schacht ist relativ schmal. Wir hoffen mal dass es keine Probleme gibt, dort Abwasser, Wasser, Gas, Strom und Telefon zu verlegen. Die Rohre für Abwasser und Wasser liegen in der Zufahrt schon drin. Der Rest folgt in dieser Woche.

Eigentlich wollten wir von der Zufahrt nur einen kleinen Quergraben auf unser Grundstück buddeln, um die Versorgungsleitungen (speziell Strom) vom Abzweig auf unser Grundstück zu verlegen. Daraus wurde ein 3-Tages-Projekt, da wir genau an dieser Stelle auf alte Abwassergruben gestoßen sind. Und damit nicht genug: Vorbesitzer hatten die Gruben mit allem möglichen Schutt und Schrott zugeschüttet, der nun an das Tageslicht kam. Wir haben mindestens fünf m³ Schutt ausgebuddelt. Die Gruben aus Stein und Beton wurden mit Bohrhammer und viel Anstrengung soweit wie für die Leitungen nötig und möglich abgetragen. Der Rest wird ggf. bei den Erdarbeiten erledigt.

Baugenehmigung eingetroffen

Gestern war ein Postschein im Briefkasten, dass ein Einschreiben eigenhändig abzuholen sei. Was wir dann heute in Empfang nahmen, war die Baugenehmigung der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises. Also wieder einen Schritt geschafft.

Viele Nebenbestimmungen, Hinweise, Belange sind enthalten, z.B. der Stadt, der Bodenschutzbehörde, der Abfallwirtschaftsbehörde, der Naturschutzbehörde. Aber alles im Rahmen des Normalen, so dass wir das Haus wie geplant erbauen können. Die Hinweise auf Pflasterprotokoll, Baumschutzsatzung sind bei uns eh schon obsolet.
Weiterhin gab es einige Formulare, die beizeiten ausgefüllt werden müssen: Einmessungsbescheinigung, Anzeige Baubeginn und -ende, Schornsteinfegerabnahme. Mit der Genehmigung wird nun auch die Restsumme der Gebühren für den Bescheid fällig.

Die Baufreigabe – also der letzte Schritt, bevor es losgehen kann – fehlt allerdings noch, da die Prüfung der bautechnischen Nachweise (Statik) nun erst im Auftrag von Schilf/Bölck erstellt wird.

Letzte Vorbereitungen

So langsam sind die Vorbereitungen bzw. der Garagenabriss abgeschlossen. Am vergangenen Dienstag waren Stefans Onkel und Bekannte mit schwerem Gerät vor Ort, um das Fundament der Garage zu entfernen. Übrig geblieben, ist eine große Buddelkiste. Die Haufen müssen nun noch eingeebnet werden. Da hier noch Mutterboden fehlt, kann später beim Aushub des Kellers gleich Teil des Mutterbodens dorthin umgelagert werden.

Am Wochenende werden wir die noch vorhandenen Rasensteine ausheben, dann ist das Baufeld frei. Die noch stehenden Bäume werden nach Vorliegen der Baugenehmigung beseitigt.

Weitere Genehmigungen eingetroffen [Update]

Und wieder zwei Schritte weiter: In dieser Woche sind zum einen die Baumfällgenehmigung der Stadt, zum anderen die Bescheinigung der Kampfmittelfreiheit eingegangen. Die Auswertung der Luftbildaufnahmen hat „keine konkreten Anhaltspunkte auf das Vorhandensein von Kampfmitteln“ ergeben.

Nach langen Hin und Her wurde von der Stadt die Genehmigung für das Fällen der Bäume im Baufeld erteilt. Warum dem Bürger aber durch unklare Vorschriften und hochnäsige Behördenarbeit das Leben schwer gemacht wird, wissen wohl nur die dortigen Beamten. Zudem hat sich der Zuständige bei der Berechnung der Gebühren vertan. [Update, 27.05.2010:] Nachdem Herr D. vom Grünflächenamt am Telefon bzgl. des Hinweises auf die falschen Gebühren sich uneinsichtig zeigte, traf zwei Tage später ein geänderter, nunmehr korrekter Gebührenbescheid ein. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Es ist aber schon dreist, wie ein Behörde mit solchen Fehlern umgeht. [2. Update, 03.06.2010:] Nach einem Brief an die Stadt mit der Bitte um korrekte Berechnung der Umsatzsteuer, haben wir heute kommentarlos den zuviel entrichteten Betrag auf unserem Konto gutgeschrieben vorgefunden.

Damit liegen alle Unterlagen für die Baufreigabe unsererseits vor. Der Bericht des von Schilf & Bölck beauftragten Prüfstatikers steht als Letztes noch aus, da auch die Baugenehmigung noch nicht vorliegt.

Die (Garagen-)Mauern sind weg

An den beiden vergangenen Wochenenden haben wir die Steinmauern der Garage eingerissen. Die Feldbrandsteine haben auch noch einige Abnehmer gefunden, so dass wir nur den Restschutt entsorgen mussten. Aber auch da kamen nun schon 4 Container zusammen, die wir haben liefern lassen. Unterstützt hat uns wieder die Verstärkung aus RS, gut versorgt wurden wir wie immer von Uschi und Eva.

Nach einigem Hin und Her wurde uns nun die Höhe der Ausgleichszahlung für die zu fällenden Bäume auf dem Grundstück mitgeteilt. Wenn die Rechnung beglichen ist, soll die Baumfällgenehmigung erteilt werden. Warum die Stadt aber statt der ermäßigten Umsatzsteuer die vollen 19% auf Bäume berechnet, weiß wohl nur die Verwaltung. Laut Gesetz fallen Bäume aus Anzucht unter den ermäßigten Steuersatz. Für die Eichhörnchen im Garten tut uns die Baumfällung jetzt schon leid, aber das Haus braucht nunmal Platz.

Hausbau-Tagebuch von 4xS