Der Keller ist zu, das Haus wächst

Am Montag dieser Woche wurde bei Regenwetter der Keller verfüllt – nun ja, immerhin war es durch den vielen Regen kein Pudersand. An den Kellerlichtschächten wurden kleine Abflussrohre befestigt, so dass das Wasser vom Haus weg geleitet wird. Offen geblieben ist der Bereich vor dem HWR, da hier am Dienstag schon Elektro/Telefon in das Haus gelegt wurden. In der nachfolgenden Galerie gibt es auch ein paar Bilder aus dem Keller.

Gestern Abend trafen wir uns mit Herrn Matzke, um die Ausstattung der Bäder und Kleinigkeiten bezüglich Lüftung und Heizung zu besprechen. Der Heizkreisverteiler im Keller wurde dabei vom HWR in den Kellervorraum umgeplant. Da wir für die Bäder im Vorfeld schon recht genau wussten, welche Waschtische, Toilettenbecken, Badewanne und Dusche es sein sollten, hat der Termin insgesamt nur zwei Stunden gedauert. Danach war noch Zeit, um im Hellen eine Blick auf die Arbeiten auf der Baustelle zu werfen.
Seit gestern sind die Maurer von Fa. Steinke zu dritt dabei, das Erdgeschoss zu errichten. Die Außenwände entstehen aus Porenbeton, die Innenwände aus Kalksandstein. Am Abend stand schon ein Großteil der Außenwände – sehr schön, die Konturen wachsen zu sehen. Im Gästebad und Arbeitszimmer müssen jedoch wieder Steine aus der unteren Reihe herausgesägt werden – hier wurden die bodentiefen Fenster nicht bedacht. Und da zumindest ein Teil des weißen Sandes wieder an ursprünglicher Stelle um den Keller liegt, wirkt das Grundstück auch schon wieder größer.

Putzig

Heute war Tag der Eigenleistung: Die Kellerwände des HWR, die aufgrund der anstehenden Geräteinstallationen später nicht mehr so gut zu erreichen sind, wurden geputzt. Und das in klassischer Handarbeit ohne Technik. “Vorputzer” Reiner hat die Wände glatt gezogen als wären es Wohnzimmerwände. Besser können es gelernte Maurer vermutlich auch nicht. Tagesfazit: Ziel erreicht, der Elektrokasten kann kommen.

Zwischendurch waren noch kurz die Maler da, um einige Beanstandungen und Spalte an der Außendämmung zu beseitigen. Nun kann der Bagger am Montag wieder Erdmassen an ihre ursprüngliche Stelle befördern, bevor die Maurer am Dienstag mit dem Erdgeschoss anfangen.

Der Keller hat es warm

Die Malermeister haben damit begonnen, die Kellerdämmung anzubringen. Zunächst war nur der Kleber da, dann konnte aber mit reichlich Dämmmaterial noch losgelegt werden. Abends war dann etwas mehr als eine Wand fertig.

[Update 17.09.2010]: Nach dem zweiten Tag waren alle großen Flächen fertig. Am dritten Tag wurden die Restarbeiten erledigt, Ritzen mit Schaum zugeklebt und im Bereiche der Lichtschächte Armierungsmörtel aufgezogen. Zwischendurch gab es aufgrund von Regenschauern immer mal kleine Unterbrechungen.

Der Keller hat nun ein Dach

Eine Woche später als gedacht, hat der Keller nun seine Abdeckung erhalten.
Morgens in aller Frühe kam der Kran, etwas später der Laster mit den Deckenplatten. Diese hat der Prüfstatiker
abgenommen. Auf die Deckenelemente (Filigrandecke) kam nachmittags der Beton. Doch bevor der Beton gegossen wurde, wurde wieder Eisen verlegt. Herr Prochnow hat vom Ringerder im Erdreich gleich noch zwei Verbindungen nach oben gelegt, um diese in den HWR zu führen.
Pünktlich um 15 Uhr kam der Beton für die Kellerdecke. Zwei Betonautos und eine Stunde später ist die Kellerdecke drauf.

Jetzt soll es kommende Woche mit der „Außenhaut“ vom Keller weiter gehen, damit dann zugeschüttet werden kann.

Die richtige Erdung

Gut, dass wir eine familiäre Bauüberwachung haben: Nach Durchsicht von aktuellen DIN-Vorschriften sind wir dank Reiners Hilfe zum Schluss gekommen, dass der verlegte Fundamenterder bei einer schwarzen Wanne mit darunterliegender Dämmung und fehlenden Erdkontaktes wirkungslos ist. Eine Messung des Elektrikers Herr Prochnow am 31.08. ergab in der Tat einen zu hohen Erdungswiderstand. Was also tun?

Nach einem Hinweis an Schilf/Bölck lag einen Tag später ein Ringerder aus Edelstahl gemäß Vorschrift um den Keller. Durch die Einbringung des Ringerders rund um die Fundamentplatte, welcher im direkten Erdkontakt mit dem umgebenden Erdreich steht, ist das Problem beseitigt. Die Einführung der Anschlussfahne in das Gebäude soll nun auf der Deckenplatte der Kellerdecke erfolgen.

Gut, dass es jetzt noch aufgefallen ist, wo der Keller noch nicht zugeschüttet ist. Da wurde sehr schnell reagiert, jetzt ist alles bestens. Dennoch hätte das eigentlich gar nicht erst zum Problem werden dürfen, sondern der Ringerder bei schwarzer Wanne mit unter der Bodenplatte liegender Perimeterdämmung Standard sein.