»Die perfekte Küche«

Die letzten Tage waren wir auf der Suche nach der perfekten (und bezahlbaren) Küche. Unsere Vorgaben: helle Front in einfacher, pflegeleichter Optik, dunkle Arbeitsplatte (vorzugsweise Granit), eine Kochinsel mit Induktionskochfeld, Dampfgarer, Apothekerschrank und Glaselementen. Die jetzige Kühl-Gefrierkombination soll weiterverwendet werden.
Bei allen Anbietern haben wir ähnliche Küchen planen lassen. Am Ende kam eine Nobilia bzw. einmal eine Nolte-Küche heraus. Die Geräte waren immer Siemens oder Neff, wobei hier kaum Unterschiede auszumachen sind, da die Geräte teils baugleich sind.

Letzte Woche hatten wir bereits Termine bei drei verschiedenen Küchenstudios (Küchen Aktuell, Marquardt Küchen, Küchentreff). Zusätzlich waren wir am letzten Samstag in Brück beim Werksverkauf von Marquardt-Küchen. Mittwoch dann ein weiterer Termin bei Dassbach-Küchen.

Die Beratung war beim kleinsten Anbieter am besten, dafür können größere Anbieter wie Küchen Aktuell mit vielen Ausstellungsküchen punkten. Da die Küche selbst immer ähnlich war, gab am Ende der Preis den Ausschlag. Üblich ist es ja, den Kunden zunächst mit der Summe aller Einzelpreise zu schocken. Dann wird der Paketpreis präsentiert, der gern 30 bis 40% darunter liegt. Und dann gibt es noch die ”Chefsache”: Angeblich kann der Verkäufer, nach Rücksprache mit dem Vorgesetzten, nochmal ein paar Tausend Euro heruntergehen. Das wirkte auf uns eher unseriös. Anders bei Marquardt-Küchen: transparente Preise für jede Position, die der Kunde einsehen kann. Und in der Gesamtsumme günstiger als alle anderen. Marquardt-Küchen hatte hier mit den Aktionspreisen für die Geräte (Neff) sowie der preiswerten Granitsteinarbeitsplatte die Nase vorn. Daher haben wir heute dort den Kaufvertrag unterschrieben und dieses Thema somit vorerst beendet. Die tatsächliche Feinabstimmung erfolgt bis zur endgültigen Bemaßung, bis dahin ist auch noch alles veränderbar.

Hier eine Vorabansicht:

Küche Perspektive
Küchenperspektive vom Essbereich

Die Bodenplatte ist fertig

Mit einer kleinen Verzögerung gingen die Arbeiten für die Bodenplatte los: Zuerst wurde die Fläche der Bodenplatte mit Styrodur-Platten ausgelegt, dann die Schalung vorbereitet. Dann ging es Schlag auf Schlag – drei LKW-Ladungen Beton wurden vom TBR in fliegendem Wechsel angefahren und damit die Platte gegossen.
Nun hat die Platte erst mal Zeit ihre Festigkeit zu bekommen, d.h. vorerst Ruhe auf der Baustelle.

Unterdessen haben wir uns nun nach langer Überlegung für den Einbau einer zentralen Lüftungsanlage von Pluggit entschlossen. Frau Bölck muss also auch diese noch planen. Bei unserem Besuch im Musterhaus hat Stefan dann gleich noch den Netzwerkdrucker für die beiden Firmeninhaber eingerichtet. Im Gegenzug gibt’s dafür auch das schicke Balkongeländer von Schilf & Bölck. 😉

Aller Anfang ist schwer…

Nach Erteilung der Baufreigabe startete der Bau mit den Erdarbeiten für den Keller. Im Vorfeld mussten wir noch befürchten, den ganzen Erdaushub nicht bei uns unterbringen zu können. Letztlich hat es dann aber doch geklappt: ein paar LKW-Ladungen wurden auf andere Baustellen von Schilf & Bölck verteilt. Und nach Rücksprache mit unseren Nachbarn konnten wir auch etwas über die Grundstücksgrenze hinaus lagern. Dafür ist jetzt aber nahezu keine freie Fläche mehr vorhanden.

In dieser Woche sollte es dann mit dem Fundament für den Keller losgehen. Nachdem am Montag die Feinabsteckung erfolgte, die Hausecken fixiert waren und alles bereit war, musste aber nochmal innegehalten werden: Bei der Berechnung der Aushubtiefe kam es zu einem Fehler – es hätte 21 cm tiefer ausgebaggert werden müssen. Ein Malheur, was zum Glück rechtzeitig bemerkt wurde. Also rückte am nächsten Tag nochmal der Bagger an, allerdings war es nun ungleich schwieriger den märkischen Sand aus der Grube zu befördern. Baggerfahrer Jörg, ein Bekannter von Susanns Eltern, buddelte mit Feinschliff noch tiefer aus – die Sandhaufen auf dem Grundstück wuchsen weiter in die Höhe.

Ende der Woche soll das Fundament dann aber fertig sein. Die vorbereiteten Materialien liegen schon bereit.

Baufreigabe

Bauschild
Bauschild

Nachdem letzte Woche online schon zu sehen war, dass die Baufreigabe erteilt wurde, hatten wir heute auch die entsprechende Post im Briefkasten. Online kann man den Genehmigungsstatus des Bauantrags am schnellsten nachvollziehen. Da die Bauaufsicht die Sachen mit der grünen Post verschickt, dauert ein Brief schon mal ein paar Tage. Dabei war auch das Bauschild mit dem roten Punkt, welches nun das Bauvorhaben schmückt.

Ohne viel Verzögerung geht es nun mit dem Bau los. Der Vermesser wurde schon mit der Absteckung des Hauses beauftragt. Firma Schwenk rückt für die Erdarbeiten an und dann geht es los mit dem Fundament für den Keller.

Prüfbericht liegt vor

In dieser Woche ist der im Land Brandenburg geforderte Prüfbericht des Ingenieurs für Baustatik eingetroffen (hoffentlich auch bei der Bauaufsicht). Alles bestens: keine besonderen Auflagen bis auf die üblichen Anmerkungen halt, worauf alles zu achten sei.

Der Prüfingenieur wird auch das Baugeschehen in bauaufsichtlicher Hinsicht überwachen, so z.B. vor Betonieren der Sohlplatte, der Decken und nach Richten der Dachkonstruktion.

Damit ist nun der letzte Schritt für die Baufreigabe erledigt. In der kommenden Woche erfolgt die Grobabsteckung durch den Vermesser und die Aushebung der Baugrube.