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Stand der Dinge

Kurz zum aktuellen Baufortschritt:

  • Die Fassade wurde nun doch erst im hellen Rot geputzt, um dann später mit dem richtigen Dunkelrot überzustreichen. Die Südseite ist schon dunkelrot gestrichen, der Rest folgt kommende Woche.
  • Die Dachdecker haben die Fallrohre angebracht und die noch fehlende Reihe Dachsteine gelegt, da die Arbeiten am südlichen Teil der Fassade abgeschlossen sind und der „Weg“ auf dem Dach nicht mehr benötigt wird.
  • Die Bereiche um die Lichtschächte wurden ausgeklinkt, so dass diese nun passen sollten.
  • Wir haben die Decken und Wände im Keller geschliffen und teilweise schon weiß gestrichen. Ebenso wurden die Fensterbänke für die vier Kellerfenster eingesetzt und die erste Deckenlampe im Abstellraum hängt auch schon.
Links das helle, rechts das dunkle und richtige Rot an der schon fertigen Seite
Rot und Rot
Blick von der Straße auf Südseite
Blick von Straße
Kellerlichtschacht
Kellerlichtschacht
Regenwasserfallrohr
Fallrohr
Fertiger Abstellraum im Keller
Abstellraum

Weitere Bilder der Fassade und Außenansichten gibt es in der entsprechenden Galerie.

Dachziegel und Schweißbahnen

Da macht Arbeit an der frischen Luft wohl kaum Spaß: Letzte Woche schlug der Winter mit Schnee, Temperaturen von -15 °C nachts und -10 °C tagsüber richtig zu. Die Dachdecker waren dennoch so tapfer, bei Schneetreiben den größten Teil der Dachsteine zu verlegen. Es fehlen noch einige wenige auf der Südseite sowie der Bereich für den Schornsteinfegeraustritt auf der Nordseite.

Im Keller wurden unterdessen Bitumen-Schweißbahnen mit dem schönen Namen „Bärenhaut“ aufgebracht, die gegen Feuchtigkeit schützen sollen. Was am letzten Donnerstag nur im HWR fertig wurde, ist heute im gesamten Keller vollendet worden.

Da die Temperaturen im Keller auch um den Nullpunkt lagen, hat Reiner zur Sicherheit eine Heizkonstruktion gebastelt, um die Wasseruhr vor Frost zu schützen. Beim Blick auf die Wetteraussichten ist das wohl auch notwendig: es soll den kompletten Dezember bei Minustemperaturen sehr kalt bleiben.

Das Haus ist (fast) dicht

Kaum waren die Spuren des Richtfestes beseitigt, ging es auch weiter mit dem Bau. Gestern wurden Fenster und Haustür angeliefert und die noch bestehenden Einschalungen durch die Mauer entfernt. Heute dann haben die Leute von Albrecht & Wieck die Fenster im gesamten Haus und die Haustür eingebaut. Eine Fensterscheibe hat den Transport nicht überstanden und muss ausgetauscht werden. Ein Rollladenmotor in der Küche ist seitenverkehrt angebracht, so dass der Schalter genau hinter dem Kühlschrank läge. Mal schauen, was hier für eine Lösung gefunden wird, um den Schalter wie in den Plänen eingezeichnet zu verlegen.

Parallel wurden heute am Dachstuhl die Unterspannbahnen sowie Lattung und Konterlattung angebracht. Damit sind die gröbsten Öffnungen dicht, der kommende Regen kann nur noch über die fehlenden Giebel eindringen.

Tag des Richtfestes

Am gestrigen Dienstag war es soweit: die Zimmermänner haben die Dachbalken geliefert und bis zum vereinbarten Termin um 15:30 Uhr das Dach fertig gerichtet (na gut, ein wenig Verzögerung gab es).

Unterdessen haben wir (einmal mehr) mit Hilfe unserer Eltern aus dem Rohbauwohnzimmer ein gemütliches Ambiente für die anschließende Feier geschaffen. Die Fenster wurden gegen die Kälte abgehängt, Heizer und Licht aufgestellt und jede Menge Essen und Getränke bereit gestellt. Passend zu allen anderen Gewerken wurde auch das Essen zum Teil in MV zubereitet: Bei der Gulaschsuppe hatte »Antenne-MV-Starkoch« Gunther Tünnemann seine Hand am Herd.

Vor dem Feiern stand aber noch etwas Arbeit an: Die Maurer haben morgens noch schnell die untere Hauskante schwarz geteert. Der Schornstein wurde geliefert (aber vorerst nur gelagert). Und die Zimmerer hatten natürlich alle Hände voll zu tun, die Dachkonstruktion zu errichten. Jede Menge Holz musste unter beengten Verhältnissen nach oben gehoben und zusammengezimmert werden. Nach dem Richtspruch mit schönem nordischen Akzent (DER Grund warum wir uns für eine Hausbaufirma aus Mecklenburg entschieden haben ;-)) ging es auch direkt an’s Feiern. Eine Auswahl der zahlreichen Schnappschüsse:

An dieser Stelle allen Handwerkern, Beteiligten, Helfern, Nachbarn und Gästen eine großes Dankeschön für’s Kommen und die Mitbringsel!

PS.: Die Wasserversorgung erfolgte aus eigener Leitung im Keller – der Anschluss ist also mittlerweile funktionstüchtig!